Eine Liebesbeziehung (kurz: Beziehung; auch: romantische Beziehung) ist ein emotional und sexuell intimes Verhältnis zwischen zwei Personen, das durch gegenseitige Liebe und erotische Anziehung, durch Mitfühlen, Interesse und Fürsorge geprägt ist.

Liebe kann in einer Liebesbeziehung als Verliebtheit oder Leidenschaft, aber auch als stille innige Zuneigung in Erscheinung treten.

Liebende sind einander in wechselseitiger empathischer Aufmerksamkeit zugewandt, einer Form von Umgang, die Wohlgefühl, Behagen und Harmonie hervorbringt und ähnlich wie die frühe Eltern-Kind-Beziehung in Vertrauen und Bindung einmündet.

Im engeren Sinne versteht man unter einer Liebesbeziehung einen in der Westlichen Welt heute weithin verbreiteten Typus von Sexualbeziehung, die um der Liebe und Sexualität selbst willen geführt wird und nicht unmittelbar auf eine Partnerschaft, Lebensgemeinschaft oder Ehe zielt.

Die Liebenden sprechen voneinander als von „meiner Freundin“ bzw. „meinem Freund“, wobei das Possessivpronomen „mein“ anzeigt, dass nicht (irgend)ein Freund, sondern der Liebespartner gemeint ist.

Auch beim Sprachgebrauch, dass zwei Personen „zusammen“ sind oder „miteinander gehen“, ist gemeint, dass sie eine Liebesbeziehung miteinander haben.