SPAREN MIT GEWINN ist das Zurücklegen momentan freier Mittel zur späteren Verwendung.

Häufig wird durch wiederholte RÜCKLAGE über längere Zeit ein GELD aufsummiert, der dann für eine größere Anschaffung verwendet werden kann. Eine genaue Abgrenzung ist nicht immer möglich. So kann zum Beispiel das Sparen zum Erwerb von Immobilien als Zwecksparen oder als Vorsorgesparen angesehen werden. Unter das Motiv „Vorsorgesparen“ lässt sich die Absicherung gegen Unsicherheiten, das Halten eines einmal erreichten Konsumniveaus sowie die Flexibilität des intertemporalen Konsums (also die Liquidität) einordnen. Liquidität sichern durch Einsparungen, also durch Konsumverzicht und Kostenreduzierung, führt bei verschuldeten Personen meist nicht zu neuen Rücklagen, sondern lediglich zur Vermeidung von Neuverschuldung. Solche Einsparungen werden oft als Sparen bezeichnet, aber nicht in dem Sinne wie im folgenden Text, d.h. mit gewinnbringenden Anlageoptionen für das Ersparte, sondern eher in dem Sinne von Haushaltskonsolidierung. Um zu sparen und den eigenen Haushalt zu konsolidieren, schränken sich Deutsche nach einer Studie der Stiftung für Zukunftsfragen zunächst beim Ausgehen und der eigenen Kleidung ein. An Hobbys und der eigenen Ernährung wird ganz zum Schluss gespart.
Sparen darf nicht mit dem Horten verwechselt werden, bei dem Geld im Sparstrumpf, unter der Matratze etc. zurückbehalten wird, ohne es anzulegen.

Sparen wird dagegen in der Regel mit einem Zins vergütet und verbleibt im Wirtschaftskreislauf, während die Hortung nicht vergütet wird und dem Wirtschaftskreislauf Geld entzieht.

Es gibt verschiedene Arten von Geldanlagen. Beispiele für Papierwertanlagen: Sparkonto, Sparbrief, Termineinlagen, Bundesschatzbrief, Bausparen, Tagesgeld. Grundsätzlich beruhen Papierwertanlagen auf einem gesetzlich festgeschriebenen Zahlungsversprechen. Sachwertanlagen stellen dagegen einen reellen Besitz dar.